Wie man mit Pokertricks die Karriereleiter erklimmt

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25.04.2018

Wer beim Pokern dauerhafte eine gute Hand beweist, profitiert davon nicht nur am Spieltisch. Denn beim Pokerspiel werden Fertigkeiten und persönliche Qualitäten geschult und verfeinert, die auch beim beruflichen Weiterkommen von entscheidender Bedeutung sein können. Tatsächlich existieren zwischen Pokerspiel und beruflichem Alltag häufig verblüffende Parallelen. So stammen zahlreiche Redewendungen, die wir im Büro verwenden, aus der Welt des Kartenspiels: Mit Gespür für den richtigen Zeitpunkt in der Konferenz „ein Ass aus dem Ärmel ziehen“, bei der Bewerbung „bluffen“, im Gehaltsgespräch „hoch pokern“.

Ganz allgemein gilt: Das Leben ist voller Risiken, und das Pokerspiel lehrt uns, über Risiken und Chancen nachzudenken, bevor wir aktiv werden. Hier stellen wir Qualitäten und Fertigkeiten vor, die man über das Pokerspiel erlernen bzw. verfeinern kann und die sich auch für den beruflichen Erfolg als äußerst hilfreich erweisen können.

Geduld

Geduld

Eine der ersten und leider zuweilen schmerzhaften Lektionen für viele Pokerspieler lautet: „Übe dich in Geduld!“ Wer sie beherzigt, wird in aller Regel belohnt. Zumindest hat man damit – wenn auch nur im übertragenen Sinn – die besseren Karten gegenüber ungeduldigen Mitspielern, die allzu viele Hände spielen. Hat man diese Lektion gelernt, wird man feststellen, dass sie auch im Berufsleben ihre Früchte trägt. Langfristiger Erfolg jedenfalls wird einem in der Firma viel eher dann beschieden sein, wenn man die richtige Situation für das Handeln abwartet, statt ungeduldig und vorschnell zu agieren.

Disziplin

 Disziplin

Poker verbessert die Disziplin, denn beim Spielen wird diese fortwährend belohnt. Kaum ein langfristiger Gewinner an den Pokertischen, der nicht immer äußerst diszipliniert ans Werk ginge. Da werden Hände gefoldet, bei denen man eigentlich verlockt ist, sie zu spielen. Da wird der Versuchung widerstanden, starke Spieler herauszufordern, Ablenkung wird vermieden, die eigenen Gefühle im Zaum gehalten. Dies alles sind Eigenschaften, die auch im Job Erfolg versprechen.

Nicht umsonst sagt man im Leben – und eben auch im Berufsleben - beherrschten Menschen oft ein „Pokerface“ nach. So wie ein Wutausbruch am Pokertisch fehl am Platz ist, so ist es im Büro offen zur Schau gestellter Ärger, weil vielleicht eine Präsentation misslungen oder ein Kollege bzw. eine Kollegin bei der Beförderung bevorzugt wurde.

Konzentration

Konzentration Jedes intensive Pokerspiel fördert die Fähigkeit, Informationen zu beschaffen und sich zu konzentrieren. Schmerzhaft spürbar wird dies vor allem, wenn es versäumt wird: Wohl kaum ein Pokerspieler, der nicht schon einmal entscheidende Signale am Tisch übersehen oder offensichtliche Fehler begangen und sich hinterher gefragt hätte: „Wie konnte mir das nur passieren?“ Im Umkehrschluss gilt: Wer regelmäßig Poker spielt, sei es nun in einer Runde mit Freunden oder online, steigert seine Konzentrationsfähigkeit und hält seine grauen Zellen in Schuss.

Auf das Berufsleben übersetzt heißt dies, auch dort die Strategie seines Gegenübers zu analysieren. Tritt also beispielsweise ein Kunde aggressiv auf oder verhält sich ein Kollege auffallend schweigsam, ist es höchste Zeit, sich zu konzentrieren, um aus dem genannten Verhalten schlau zu werden – und seinerseits die entsprechende Taktik ins Spiel zu bringen.

Bluffen

Bluffen

Keine Frage: Am Pokertisch kann der Bluff – weniger freundlich ausgedrückt: eine Lüge – über Wohl und Wehe entscheiden, also über Gewinn oder Verlust des Einsatzes. Im Job hingegen ist ein reiner Bluff weder gefragt noch angeraten. Denn wer möchte es schon mit einem Mitarbeiter im Team zu tun haben, der etwa beim Lebenslauf kräftig geschummelt hat? Sich also erfundene Fähigkeiten oder Erfolge anzudichten, das geht gar nicht.

Sehr wohl gestattet hingegen ist das – wohldosierte – Übertreiben oder das elegante Schönfärben von bestehenden Fakten zum eigenen Vorteil. Dieses sogenannte „Semi-Bluffen“ hat es sogar in die Literatur gebracht: Yahoo-Führungskraft Geoff Graber hat darüber in seinem Buch „Karriere-Poker“ einige Absätze geschrieben.

Anpassungsfähigkeit

Anpassungsfähigkeit

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Egal, was geschieht und was sich verändert, die meisten Leute tun exakt das, was sie immer schon getan haben. Beim Poker ist dies jedoch keine gute Strategie, denn das Pokerspiel erfordert eine Anpassungsfähigkeit, da sich die Situation am Spieltisch ständig ändert. Immer, wenn man also durch Fold, Check, Bet oder Raise überrascht wird, sollte man die Situation neu bewerten und sich mit seiner Spielweise bzw. Taktik entsprechend neu ausrichten.

Diese Fähigkeit kommt einem auch im Berufseben sehr zugute. Genauer gesagt, ist sie heute wichtiger denn je. Denn Änderungen gehen mittlerweile immer schneller vonstatten, Jahr für Jahr ergeben sich in Sachen Technologie und Wirtschaft, aber auch bei sozialen und moralischen Einstellungen größere Veränderungen, als unsere Vorfahren im Verlauf ihres ganzen Lebens durchmachten. Die beim Pokerspiel erlernte Anpassungfähigkeit und Flexibilität kann dabei helfen, mit einer sich ständig ändernden Welt besser zurechtzukommen.

 
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