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Warum werden so viele Sportler Pokerspieler?

Warum werden so viele Sportler Pokerspieler?

29.03.2018

Viele Sportprofis ergreifen nach – manchmal sogar schon während ihrer Tätigkeit – die Gelegenheit, sich auf einem anderen Feld im direkten Vergleich mit anderen zu messen. Der eine oder andere tauscht das Grün auf dem Rasen mit dem Grün auf dem Golfplatz ein, doch grössere Aufmerksamkeit zieht ein prominenter Ex-Profi natürlich am Pokertisch auf sich. Doch was ist es eigentlich, das viele Athleten dazu bewegt, sich nach ihrem sportlichen Rücktritt ausgerechnet in die grosse, weite Welt des Pokerspiels zu begeben? Wir forschen dem nach.

Sportlegenden am Pokertisch

Gianluigi Buffon

Tatsache ist: Wer darauf aus ist, einen gefeierten Ex-Fussballweltmeister, Wimbledon-Sieger oder einen Kricket-Star hautnah zu erleben, könnte damit am Pokertisch des einen oder anderen Spielcasinos Glück haben.

Nimmt man allein den deutschsprachigen Fussballbereich, stellt man fest, dass hier unter anderem Lothar Matthäus, Toni Polster, Thomas Brdaric oder Paulo Rink den Weg an den Pokertisch fanden. Darüber hinaus widmen sich international versierte Top-Kicker wie der ehemalige Keeper des FC Valencia, Santiago Cañizares, oder das Urgestein von Juventus Turin, Gianluigi Buffon, dem Pokern.

Mit Boris Becker hat zudem der wohl berühmteste und erfolgreichste Tennisheld unseres Nachbarlands seine Leidenschaft fürs Pokern entdeckt. Aufgrund seiner Sponsoringdeals und Werbeverträge ist er bei vielen grossen Events vertreten. Aus dem Cricketbereich zählt der zweifache Weltmeister Shane Warne zu den bekanntesten Pokerspielern.

Auch in der Schweiz finden sich durchaus Beispiele, bei denen erfolgreiche Sportler – zuweilen nicht minder erfolgreich – den Weg in eine Pokerkarriere gefunden haben. Betrachtet man Schach als das, was es ist, nämlich ein Denksport, so haben wir mit Rino Mathis jemanden, der in seiner Jugend so erfolgreich Schach spielte, dass er nur um Haaresbreite am Schweizer Juniorentitel vorbeischrammte. Nach einem kleinen Ausflug zum Backgammon – bei dem er 1993 die European Championship Events und die Schweizer Meisterschaft gewann – verlegte sich der heute 45-Jährige auf das Pokerspiel. Sein grösster Gewinn bisher war der mit 117.000 Euro (ca. 137.000 CHF) dotierte dritte Platz beim Main Event der Masters Classics of Poker 2002 in Amsterdam.

Was treibt Ex-Sportler an den Pokertisch?

Marcell Jansen

Auf seine Leidenschaft für Full House, Royal Flush und Co. angesprochen, sagte der heute 35-jährige ehemalige Fussballstar und 36-fache deutsche Nationalspieler Marcell Jansen (Borussia Mönchengladbach, Bayern München, Hamburger Sportverein): „Poker ist gesellschaftsfähig, spannend und gesellig – es macht einfach Spass. Es ist eine bunte Mischung aus Glück, Taktik und Geschick."

Allgemein betrachtet stellt Poker natürlich für durchtrainierte Sportprofis eine ideale Möglichkeit dar, weiterhin packende Konkurrenzkämpfe zu bestreiten – und seien diese auch ausschliesslich mentaler Natur. Wer jahrelang trainiert und sich tagtäglich mit anderen seiner Zunft gemessen hat, kann das nach Ende seiner Sportkarriere am Pokertisch fortsetzen. Geschuldet ist ein solches Engagement natürlich auch dem unbedingten Siegeswillen, den Sportler ab einem bestimmten Niveau einfach verinnerlicht haben. Kein Wunder also, dass manche ehemaligen Sportgrössen auch am Pokertisch zu ganz grosser Form auflaufen.

Ein weiterer Grund, weshalb viele Ex-Sportler sich auf eine zweite Karriere am Pokertisch verlegen, ist der Varianzfaktor beim Spiel. Soll heissen: Anders als etwa beim Golfen können beim Pokern, ein wenig Glück vorausgesetzt, auch schwächere Spieler kurzfristig Erfolg haben.

Auf diese Weise kann man auch als ehemaliger Sportstar relativ schnell gute Resultate einfahren. Für jemanden, der über viele Jahre hinweg im Fokus der Medien stand und das fortwährende Interesse der Öffentlichkeit genoss, könnte dies – ganz nach Persönlichkeit – ebenfalls ein wichtiges Argument sein, sich aufs Pokern zu verlegen.

Stichwort Öffentlichkeit: Es liegt auf der Hand, dass ein Sportler, der schon einmal die Champions League oder ein Grand-Slam-Turnier gewonnen hat, nicht gerade bei einem 20-Franken-Rebuy-Turnier im örtlichen Casino mitspielt. Da lockt ihn doch eher schon die Teilnahme am 5.000-Euro-Main-Event der EPT, wo er sich mit den besten Spielern der Welt messen kann.

Alles in allem dürfte es ein bunter Mix aus Wettbewerb, Geld und Ruhm sein, weshalb manch ein früherer Sportstar mit dem Kartenspiel anfängt und es direkt bei den grössten Games der Welt zu versucht.

Motivationsschub TV-Show

Johan Brolenius

Der aus Schweden stammende ehemalige Ski-Profi Johan Brolenius wurde nach einer höchst erfolgreichen Ski-Karriere Poker-Profi. Darauf angesprochen, was ihn am Pokern reize, sagte Brolen, eigentlich sei er nie ein Spielertyp gewesen. Mit Aufkommen des Pokerbooms in Schweden im Jahr 2000 nahm er dann aber als einer von mehreren Sportgrössen neben den üblichen Pokerprofis seines Landes an einer TV-Show namens „Pokermillionen“ teil. Dabei habe ihn das Spiel – zu seiner eigenen Überraschung – völlig in seinen Bann geschlagen. Er habe darin regelrecht einen neuen Sport entdeckt, weil man beim Pokern bedenken müsse, was der andere denkt. „Poker ist Sport, weil man hier gegen andere Menschen spielt, nicht gegen die Karten, nicht gegen das Casino. Live-Poker ist das wahre Poker. Da sehe ich, ob ich gegen einen Arzt oder gegen einen Studenten spiele und ich muss mich jeweils anders verhalten. Deshalb fasziniert mich Poker so sehr. Nicht wegen der Karten, sondern wegen der Menschen“, erklärte Brolenius in einem Interview.

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Diana Thurmann

Diana Thurmann

Content-Managerin bei CasinoSource

Diana 's Geschichte

Diana ist Content-Manager bei CasinoSource und hat bereits viele Artikel im iGaming-Bereich verfasst. Diana ist spezialisiert auf politische Wetten und Spielstrategien.